Nachhaltiges Kindergeschirr

Kindergeschirr Ratgeber

Spätestens, wenn der kleine Nachwuchs beginnt am Esstisch mitzumischen, benötigt Ihr Baby ein eigenes Kindergeschirr. Es ist auf die Bedürfnisse von kleinen Essanfängern ausgerichtet und wird Ihrem Baby gute Dienste leisten. Doch bevor es mit dem Kauf losgeht, sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Auch schönes Kindergeschirr muss gefahrlos für Ihr Baby sein, somit steht Sicherheit bei der Auswahl an erster Stelle. Das Babygeschirr darf keine scharfen Ecken und Kanten haben, alle verwendeten Materialien und Farben sollten über ein Prüfsiegel (GS-Siegel) verfügen. Für unsere kleinen Essanfänger gibt es auch spezielle Teller mit einem Saugnapf, so kommt es zu weniger Geschirrbrüchen und man verringert das Risiko von Verbrühungen mit heißen Lebensmitteln. Besteck und Trinkbecher, immer rutschfest kaufen, um das Baby früh in der Motorik zu unterstützen. Kinder bevorzugen oft kräftige Farben, zum Beispiel: Gelb, Rot und Orange. Sehr wichtig ist das passende Material auszusuchen.

Doch welche Materialien gibt es?

Porzellan (nicht uneingeschränkt empfehlenswert)

Porzellan wird in einem Brennverfahren aus Tonmineralien hergestellt und eignet sich hervorragend für sehr heiße Speisen. Kinder können ihre Tassen ganz individuell bemalen. Allerdings muss auch auf die hohe Bruchgefahr hingewiesen werden. Bei ausländischen ungeprüften Artikeln kann es auch zu Schadstoffen in den Farben kommen.

Bambus (empfehlenswert)

Auf der Suche nach einer ökologischen Variante, wird Bambus immer beliebter. Es wird als Material in unzähligen Bereichen eingesetzt. Holz als natürlicher Werkstoff ist immer empfehlenswert, wichtig ist die 100 % Reinheit. Bei Billigprodukten wird oft Melamin als Zusatzstoff beigesteuert.

Melamin (nicht empfehlenswert)

Kindergeschirr aus Melamin ist keine sinnvolle Variante für Kindergeschirr. Es ist kratzfest, überall erhältlich und sehr robust. Doch Vorsicht! Bei Erhitzung von über 70 Grad Celsius gibt Melaminharz gesundheitsschädliche Stoffe ab (gelöstes Formaldehyd).

Plastikgeschirr (nicht empfehlenswert)

Eigentlich gibt es bei Kunststoff nur einen einzigen Vorteil und das ist der Preis. Es wird aus Benzin und Öl hergestellt, außerdem werden unzählige Chemikalien beigemischt, nicht jede ist gesundheitlich unbedenklich. Durch die enthaltenen Weichmacher, kann es bei einem erhitzen der Speisen zu einer Freisetzung der Schadstoffe kommen. Diese können unter Umständen zu Unfruchtbarkeit, Allergien und sogar zu Krebs führen. Auch auf die Umweltbelastung wirkt sich Kunststoff negativ aus, wird er doch aus fossilen Erdöl hergestellt.

Jetzt könnte man meinen das perfekte Babygeschirr wurde noch nicht erfunden, alles hat Vor und Nachteile, doch keine Angst, einen Werkstoff namens Emaille gibt es noch. Für Emaille spricht sehr viel, es ist ein altbewährtes Material, seit Jahrhunderten erprobt und sondert auch keine giftigen Schadstoffe ab.

Die Vorteile von Emaille:

Emaille wird aus natürlichen Rohstoffen (Glas und Eisen) hergestellt.
Die Oberfläche ist schnittfest und leicht zu reinigen.
Das Material ist geschmacksneutral und hilft bei einem energiesparenden Kochen.
Emaille ist hitzebeständig und sehr langlebig.
Für Kinder gibt es unzählige Farben.

Es gibt sehr empfehlenswerte Alternativen zu Plastikgeschirr, am meisten konnten Produkte aus Bambusfasern oder Emaille überzeugen.

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